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Dieter M. Weidenbach
 

 

1786 floh Goethe ins Sehnsuchtsland Italien, um dort als Maler Möller sein Arkadien zu finden. Mit seinen Tagebüchern legte er eine lange Reisespur. Von Rom nach Neapel begleitete ihn der Malerfreund Tischbein, der jene bekannte Goethe-Ikone schuf, „wie er auf Ruinen sitzet und über das Schicksal der menschlichen Werke nachdenket". In Rom passierte denn auch Goethes Metamorphose zum Klassizisten und Klassiker und damit zur abendländischen Großinstanz.
Nach genau zweihundert Jahren folgt der Maler Dieter M. Weidenbach respektvoll Goethes Reisespuren in Rom, lebt und träumt sich über Tischbeins Skizzenbücher in diese Atmosphäre und schafft nun seinerseits nachklassi- zistische Römische Hommagen und Impressionen. Dabei befindet er sich selber auf der Suche nach einer Harmonie jenseits lebbarer Vorstellungen: Et in Arcadia ego.
Sein Ideal: Hellas und sein Götter-himmel.

Biographie

1945 in Stendal geboren
1964 Abitur in Weißenfels
1964-66 Studium Kunstgeschichte/Geschichte an der Universität Leipzig
1966-71 Studium Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
1978-80 Meisterschüler an der KH Halle-Burg Giebichenstein
1980-82 Lehrauftrag an der KH
1985 Ausbürgerung aus der DDR
1986 Atelier am Checkpoint Charlie im Künstlerhaus Friedrichstraße in Berlin (West)
1992 Rückkehr nach Weimar
2000-02 Lehrauftrag an der FHS für Garten und Landschaftsgestaltung in Erfurt
2003 Wilhelm-Fraenger-Stipendium in Potsdam
Lebt und arbeitet in Weimar und Berlin

Römische Dirne II
< Öl
<
2004
 
 
 
Der römische Goethe
< Öl
<
2008
 
Römische Dirne I
<
Öl
<
2004
 
Der verhüllte Goethe
< Öl auf Leinwand
< 1983/2008