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Künstler
der Galerie |
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Horst
Sakulowski |
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Der
Stadt seiner Kindheit längst entwachsen und angekommen im
Hochland der Kunst, gedenkt er in seinem vierten/fünften
Lebensjahrzehnt mit seinen "Saalfelder Blättern" liebevoll,
dankbar, aber auf grotesk-skurrile Weise seiner Geburtsstadt.
Mit den heraldischen Wappentieren, zwei Barben, spielt er auf
metaphorische, drastisch-ironische Weise, wie wir es von ihm
auch sonst von seinen oft scharf-sinnig spitzen, irrealen Radierungen
kennen. Er nennt die einzelnen Saalfelder Blätter "Spiel", "Sehnsucht", "Metamorphose", "Die
Stunde der Uhr", "Transfusion" oder "
Der
Märtyrer und seine Peiniger". Listig verwebt er in
ihnen Historisches mit Subjektiv-Erfahrenem, -Befindlichem. Bringt
er gar Sprache ein, so irrflunkert es: "Die Leuchtkraft
der Fischwappenstruktur steht in genau umgekehrtem Verhältnis
zur Segelstellung des magischen Würfels - allerdings nur
bei Westwind." Das war 1989. Ist dieser versierte passionierte
Zeichner/ Maler/Plastiker/Film- und Videokünstler Sakulowski,
den wir in seinen bekannten Werken doch eher akribisch und mit
ernsthaft hinterfragenden Inhalten kennen, also auch ein grotesker
Infragesteller? Allenfalls wohl ein hintersinniger Melancholiker,
etwa eben wenn er die Saalfelder Barben als pendelnde Kadaver
in Uhrkästen hängt. Aus solchem Memento mache man sich
einen Reim. "Vita et Vanitas!"- Leben und Eitelkeit,
Leben und Irrsinn! - verheißt er denn auch zu Beginn des
neuen Millenniums. Und sein zeitlos dahinströmendes Video-Endlos-band "Zeit-Landschaften" kommentierter: "So
ist die Welt, so geht sie weg." Sein Generalthema also:
das Verhältnis von Ewigkeit zu schneller Stunde, von Kontinuität
zu stetem Wandel. Und in ihm will er seine Welterfahrung mit
seiner Hoffnung zusammengeführt wissen. Dr. Maren Kroneck |
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Biographie |
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Schuh
K1
< Graphit und Farbstift < 1999 |
1943 in Saalfeld geboren
1961 Abitur in Saalfeld
1961-62 Keramiklehre bei Gerda Körting
1962-67 Studium Malerei/Grafik
an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig / Diplom
Lehrer:
Bernhard Heisig
seit 1967 freischaffend als Maler und Grafiker
in Weida
1984 Kunstpreis der DDR
Beginn der Beschäftigung mit der
Plastik
1990-94 Atelier im Bahnhof Lederhose
Beginn mit Video- und Filmprojekten
Lebt in Weida
Eigene Ausstellungen in Bad Frankenhausen, Berlin,
Böblingen,
Coburg, Eisenhüttenstadt, Erfurt, Gera, Glau-chau,
Gotha, Hermsdorf, Jena, Kleinsassen, Kromsdorf, Leipzig,
Magdeburg, Meiningen, Potsdam, Rudolstadt, Saalfeld, Stralsund,
Unterwellenborn, Weida und Zeulenroda
Teilnahme an Ausstellungen in Australien, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Italien,
Japan, Jugoslawien, Österreich,
Polen, Rumänien, Spanien, Tschechien, Ungarn, in
der Schweiz, der Slowakei, der SU und in den USA
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Katzenmumie
< Graphit und Farbstift < 2000 |
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| www.sakulowski-buch.de |
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Figur No. 10
< Graphit < 2003 |
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