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An-(Ge)-sicht-ig Die
Pfade des Schicksals zeichnen leise Spuren ins Antlitz; Linien
sind kom- primierte Lebensgeschichte. Begeg- nungen mit dem
fremden Angesicht weisen Wege: Das selbst Gelebte trifft auf
ein anderes Gelebtes. Das Malen als Suche nach einer Übersetzung
in Farbspuren. Bei jedem Aufeinander- treffen - ob voller Intensität
oder ohne Tiefe - kann ein wenig "abfärben", haften bleiben
in Erinnerung und Empfindung, kann in der Seele ver- weilen.
Emotionale Expressivität findet Ausdruck in der Leuchtkraft
der Farb- kontraste.
Phantastische Lebensgeschichte - Phantasie-Gesichte. Malen von
Geheim- nissen. Das Geheimnisvolle malen: Eine farbig üppige,
repetitive, imaginäre Vorstellungswelt vom anderen.
Das Rätsel
bleibt, die Realität ist fern. Ansichtig-werden,
das Angesicht als Verführung zum Malen. |
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Wo
bist du, Daphne?
< Öl/Leinwand
< 2000 |
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Melancholie
< Öl/Leinwand
< 2003 |
Biographie
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1970 in Hoyerswerda geboren
1989 Abitur
in Hoyerswerda
1989-96 Kunsterziehung-Deutsch-Studium an
der Universität
Leipzig
1997 Referendarin in Leipzig
1998 Theaterausbildung
am Schauspielhaus Leipzig
seit 1999 K/D-Lehrerin am Heinrich-Böll-Gym-nasium
Saalfeld
seit 2000 Spielleiterin für Darstellendes
Spiel
Lebt in Leipzig und Saalfeld
Beteiligung an Ausstellungen in
Bad Steben und Leipzig
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Buntgewirkte
Teppichknoten fasse ich und lege sie im Geiste über Wüstenmeere, Sternenfelder behutsam bis hin zu dir. Male dein Gesicht mit meinen Augen und stricke aus dem Netz meiner mohnblauen Gedanken einen samtenen Mantel der Sehnsucht, den du in seiner Leichtigkeit
kaum spürst, damit er nicht beengt — doch wärmt.
Kerstin Mannschatz
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Dewi
Uma (Bali)
< Mischtechnik
< 2003 |
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Zunkarba
(Harlekin)
< Mischtechnik
< 2003 |
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Berbermädchen
< Mischtechnik
< 2002
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Zu Kopf gestiegen/Farbrausch
< Acryl
< 2002
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