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Künstler der Galerie
Stefan Jüttner

"Wenn man das alte Ballhaus finden will, suche man in der Gründerzeit. So manches Geheimnis verbirgt sich dort. Entlang der Mondstraße und der Zeppelinallee gelangt man durch leere Parks und über stürmische Friedhöfe in imaginäre Räume. Äußerst behutsam sollte man sich vorantasten ins Reich der Stockmänner mit Frack und Zylinder..." So Stefan Jüttner. Es scheint, da beharrt einer am Jahr-hundertende mit feinsinniger Affinität noch immer auf den Jahrhundertanfang, und er hat dabei den Staffelstab von Rene Magritte aufgegriffen. Doch er kreiert seine theatralischen Inszenierungen zunehmend mittels modernster Computertechnik. Wie mit fiktiver Kamera bewegt er sich durch die von ihm geschaffenen magischen Räume und treibt darin sein surreales Spiel. Voller Melancholie und Ironie enthebt er dabei die Alltagslogik ihrer penetranten Rechthaberei und tristen Funktion, er verrätselt das Vertraute und stellt damit das sattsam Bekannte in Frage. Die Dinge erscheinen ver-rückt, sie schweben, erstarren; Menschen versteinen zu Skulpturen, Augenblicke vereisen zu Ewigkeit. Virtuelles Licht wirft geisterhafte Schatten. Eine präzise Gegenständlichkeit evoziert groteske Irritationen. Er ist fasziniert von der Absurdität der Ereignisse und assoziiert kafkaeske Situationen. Er provoziert das Mysterium und verweist damit in einer weitgehend entzauberten und oft rational entseelten Welt auf deren potentielle Geheimnisse.

Dr. Maren Kroneck

Biographie
Zeppelins Heimkehr
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3D-Computergrafik < 2003
 
1963 in Saalfeld geboren
1986 Meisterbrief als Töpfer
seit 1992 Multimediaentwicklung
und Computergrafik
seit 2009 Mitglied im VBK Thüringen

Eigene Ausstellungen u.a.
Eisenach, Lobenstein, Nürnberg, Rudolstadt, Saalfeld
Stefan Jüttner im Internet...

 

Oppurger Matrosenaufstand
< Computergrafik < 2008
 
Doktor Eckeners Geburtstag
< 3D-Computergrafik < 1998