|
|
| |
|
|
| |
Künstler
der Galerie
|
|
Susanne
Precht & Ulrich Precht |
|
|
|
|
|
| |
Lauscha
ist eine Domäne europäischer Glaskunst, und die Prechts
sind eine Glasgestalterdynastie. Ulrich und Susanne Precht gehören
bereits zur vierten Generation. Über die Hochschule für
Industrielle Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein kamen sie
zusammen. Denn die Glaskunst, einst lediglich gediegenes Handwerk,
ist inzwischen zum Kunsthandwerk mit Hochschuldiplom avanciert.
Frei gestaltetes Hüttenglas wurde weitergetrieben zur selbständigen
Glasplastik — ein weltweiter Trend, in den die Lauschaer
Glasmacher ihre eigenen Intentionen einbringen.
Susanne Precht benutzt die Gefäßform
oft als Bildfläche.
Darauf komponiert und collagiert sie dann Ornamentales, Dekoratives,
Florales, Figuratives per „Schnipsel", Zeichnung oder
Malerei zu freien, zuweilen gegenständlichen Darstellungen.
Experiment, Spiel, Berechnung und ästhetisches Arrangement
verknüpft sie zu
freien Objekten, die längst die Grenze vom Gebrauchsgut
zum „Kunst-Stück" überschritten haben: das
Gefäß ganz und gar Bildträger, dessen Form-Bild-Einheit
zu überzeugendem Schauobjekt mit Glasfenstereffekt stilisiert
wird.
Ulrich Precht arbeitet teilweise bewußt gegen den Glascharakter
an. Er „gebraucht" den Werkstoff Glas u. a. für
autonome plastische Gebilde, andere Materialien werden addiert,
aufgeschichtet, eingeschmolzen, manchmal sind es Schriftzeichen,
die „Botschaften" markieren. Oder ein roter Faden
zieht sich durch. Die Objekte bekommen eine expressive Eigenwilligkeit.
Die unterschiedliche Farbigkeit und Transparenz von Glasfolien
werden kontrastreich gegeneinander ausgespielt. Es entstehen
Glaskörper von faszinierender Dekorativi-tät.
Die Glaskunst
ist seit etwa zwei Jahrzehnten in ständiger
Expansion begriffen. Die junge, nachstoßende Glasgestaltergeneration
hat daran einen wesentlichen Anteil.
Dr. Maren Kroneck
|
|
Biographie
|
|
| Susanne
Precht |
|
1960 in Halle geboren
1978 Abitur in Greifswald
1978—1983 Studium an der Hochschule für Industrielle
Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein Dezent: Rüdiger
Reinel
seit 1978 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler
Ausstellungen
und Ausstellungsbeteiligungen in Arnstadt, Berlin, Bonn, Bremen,
Dresden, Düsseldorf, Erfurt,
Göttingen, Greifswald, Halle, Hamburg, Hannover,
Immenhausen, Köln, Magdeburg, Mettlach, München,
Nienburg, Saarbrücken, Sommerhausen in Chartres
und Kanazawa (Japan)
Arbeiten in öffentlichem Besitz in
Berlin; baugebundene Glasgestaltungen in Empfingen,
Erfurt,
Gottmadingen, Kleinjena,
Meiningen, Suhl
|
|
|
Ulrich
Precht
Schriftzeichen
< |
|
|
|
|
| Ulrich
Precht |
|
Susanne
Precht
Objekt: „Begegnung"
< freigeformtes Hüttenglas |
1956 in Lauscha geboren
1975 Abitur
1977-1978 Praktikum in den Glaswerkstätten der Hochschule
für Industrielle Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein
und dem VEB „Harzkristall" Derenburg
1978—1983 Studium an der Hochschule für Industrielle
Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein, Fachbereich Gefäßgestaltung
seit
1986 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler
Ausstellungsbeteiligungen in Arnstadt, Berlin, Bonn, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Göttingen, Greifswald,
Halle, Hamburg, Hannover, Magdeburg, Mettlach, München,
Nienburg, Potsdam, Saarbrücken, Sommerhausen, Suhl, Weimar,
Zwickau
in Ceske Budejovice, Kaluga, Kanazawa (Japan)
Arbeiten in öffentlichem Besitz in Berlin, Lauscha, Mettlach,
Ebeltoft (Dänemark)
|
|
|
|
| |
|
 |
|